Die Gemeindewerke Ammerndorf 

 

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Die Gemeindewerke des Marktes Ammerndorf bestehen aus drei Einrichtungen:

  • der Wasserversorgung
  • der Abwasserentsorgung
  • zwei Photovoltaikanlagen
 

Ammerndorfer Wasserversorgung

Im Jahre 1928 fasste der Ammerndorfer Gemeinderat den Beschluss, eine Wasserleitung von den Quellen in Neuses nach Ammerndorf zu verlegen.
Am 01.Dezember 1929 wurde die Wasserleitung und damit die zentrale Wasserversorgung des Marktes Ammerndorf feierlich in Betrieb genommen. Dazu gehörte auch der Hochbehälter und das Pumpenhaus in der Roßtaler Straße, die seit dieser Zeit in Betrieb sind. Geändert hat sich nur die technische Ausstattung wie Pumpen, Steuerung usw.
1980 erfolgte die Erweiterung des Hochbehälters auf 500m³ Fassungsvermögen und 1987 der Neubau eines Tiefbrunnens in Neuses. Erforderlich wurde der Tiefbrunnen, da das Quellwasser einen zu hohen Nitratwert und zu hohe Werte bei den Abbauprodukten des Pflanzenschutzmittels Atrazin aufwies.
Mit dem Anschluss an die Wasserversorgung Dillenberggruppe im August 1999 wurde die Versorgungssicherheit der gemeindeeigenen Wasserversorgung auch für den Notfall gesichert.
Poröser Beton im über 70 Jahre alten Hochbehälter war die Entscheidungsgrundlage, einen neuen Hochbehälter errichten zu lassen. Die Entscheidung fiel zugunsten zweier oberirdischen Edelstahlbehälter mit jeweils 500 m³ Fassungsvermögen. Der Bau erfolgte in den Jahren 2003/04 einschließlich einer weiteren Zuleitung die aus Gründen der Versorgungssicherheit errichtet wurde.
 
Insgesamt besteht die Wasserversorgung aus folgenden Komponenten:
3 Quellen in Neuses
1 Tiefbrunnen in Neuses
1 Wasseraufbereitung in Neuses
1 Pumpstation mit Saugbehälter in Ammerndorf, Roßtalerstraße
1 Hochbehälter (1.000 m³)
2 Druckerhöhungsanlagen für die Baugebiete Pelzetleite sowie Brucklesleite/An der Steige
1 Notverbund mit dem Zweckverband Wasserversorgung „Dillenberg“ Übergabestation in Vogtsreichenbach
25 km Versorgungsleitungen
570 Wasserzähler
 
 
Wasserwart Bernd Staudacher
Tel. 0171 / 97 12 949
 
Aktuelle Analyse des Ammerndorfer Trinkwassers
vom 27.06.2008 durch das
Institut für Umweltanalytik
Wasser Boden Luft Feuer
Möhrendorf
Dipl.Ing.(FH) Sabine Funke
 
 

Ammerndorfer Abwasserentsorgung

Unter Bürgermeister Bernhard Brunner (1949 bis 1970) wurde in Ammerndorf die Kanalisation und die erste mechanisch biologische Kläranlage gebaut.
Die damalige Entscheidung die Kanalisation im Trennsystem zu errichten, ist gerade aus der heutigen Perspektive als weitsichtig, ökologisch und wirtschaftlich richtig einzustufen.
Bedingt durch die neuen Baugebiete wurde Ende 1988 mit der Planung einer neuen Kläranlage unter Bürgermeister Georg Dorn begonnen, dessen Bau im Jahre 1990 dann von Bürgermeister Franz Schmuck begonnen und mit insgesamt EURO 1,8 Mio Gesamtkosten errichtet wurde.   
Seit dem Jahre 2000 wird auch das Abwasser aus Vogtsreichenbach und Rütteldorf in Ammerndorf gereinigt. 
 
Bisherige Klärwärter in Ammerndorf

 

1962 bis 1969
Paul Zwingel
1969 bis 1979
Johann Brehm
1979 bis 2000
Johann Krapfenbauer
seit 04.2000
Dieter Warmuth

 
Insgesamt umfasst das Ammerndorfer Kanalnetz
ca. 10.500 km Schmutzwasserkanal
ca.   9.000 km Regenwasserkanal
3 Regenüberlaufbecken
 
Klärwärter
Dieter Warmuth
Tel. 09127 / 53 56
Tel. 0170 / 54 03 679

Fax 09127 / 95 41 71

 

Photovoltaikanlagen am Bauhof und TSV-Sportheim

Im April 2005 wurde am Ammerndorfer Bauhof eine Photovoltaikanlage zur Eigennutzung und parallel zur Einspeisung ins Stromnetz der N-Ergie montiert. Die Anlage des Herstellers Sharp hat eine Modulleistung von 25,2 kWp, bzw. eine Nennleistung von 20,6 kVA und wurde von der Firma Elektrotechnik List installiert.
 
Der Bau der Anlage kostete ca. 144.000,00 € .
 
Die Inbetriebnahme erfolgte ebenfalls im April 2005.
 
 

 

Im November 2008 haben die Gemeindewerke auf dem Dach des Sportheimes eine zweite Photovoltaikanlage errichtet. Hersteller dieser Anlage ist „Solar Max“. Die Modulleistung beträgt 12,78 kWp bzw. eine Nennleistung von 11 kW und wurde von der Firma Sonnenenergie installiert.

Die Inbetriebnahme erfolgte im November 2008.

Die Kosten betrugen 61.822,40 €.

Die Inbetriebnahme erfolgte im November 2008.